Macht der Ton die Therapie? |
Aus Sicht der funktionalen Stimmarbeit bestehen Zusammenhänge zwischen der eigenen “Stimmung” (der emotionalen ebenso wie der des Kehlkopfes) und der Art, in der wir auf Andere wirken und Anklang finden. |
Wir zeigen innerhalb des Seminares Möglichkeiten auf, die eigene Stimme zu entdecken und deren Ressourcen spielerisch zu erfahren. Wir gehen davon aus, dass Stabilität und Flexibilität im Stimmklang und Sprechausdruck bedeutsame Mittel in der Beziehungsgestaltung des therapeutischen Rapports sind. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten der Kontaktgestaltung für die Hypnotherapie. So dient zum Beispiel das Pacen, als ein Mittel der Rapportgestaltung, dazu einen Gleichklang zu erzeugen, eine Überein-Stimmung mit dem Gegenüber möglich zu machen. Wenn wir uns unserer eigenen stimmlichen Möglichkeiten und der damit verbundenen Potentiale bewusst(er) werden, kann die eigene Therapeutenstimme zu neuen Kontakt- und Berührungsqualitäten führen und damit eine Erweiterung des Leadings darstellen. |
Neben theoretischem Wissen zur Funktion des Atem- und Stimmapparates vermitteln wir praktische Grundlagen der Stimmbildung in Form von Sprech-, Stimm- und Körperübungen. Diese erproben wir in Einzel-, Gruppen - und Partnerarbeit. |
Wann? Wo? Kosten? Zeit? |
Information und Anmeldung bei: |
Dipl.-Psych. Ghita Benaguid, geb. 1969. Psychologische Psychotherapeutin. Verhaltenstherapie, Klinische Hypnose (MEG) und funktionale Stimmbildnerin nach M. Heptner. Seit 2000 Kassenzulassung für VT in Bielefeld. Arbeitsschwerpunkte. Angst, Panik, Lampenfieber, Stimmstörungen, Psychosomatik. Leitung von Seminaren zur Hypnotherapie und Stimmseminare. |
Ronja Ernsting, geb. 1972. staatl. gepr. Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin, funktionale Stimmbildnerin nach M. Heptner, kassenzugelassene Stimmpraxis in Porta Westfalica, Lehrbeauftragte an der Hochschule Vechta für Sprecherziehung/Stimmbildung, Leitung vonStimmseminaren für verschiedene Berufsgruppen |
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